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	<title>Gemeinschaftspraxis für Orthopädie &#38; Unfallchirurgie Dr. Stern, I. Lenz-Drake, Dr. Rädel&#187; Operationen</title>
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	<description>am Weltkulturerbe Zeche Zollverein Essen</description>
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		<title>Schulter &#8211; Endoprothese</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 17:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Raedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulter]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Rädel]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkersatz Schulter]]></category>
		<category><![CDATA[Schulter Endoprothese]]></category>

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		<description><![CDATA[Arthrose  im Schultergelenk
Schulterprothese
Funktion
Das Schultergelenk wird in seinem  knöchernen  Anteil vom  Schulterblatt, dem Schlüsselbein und dem Oberarmkopf gebildet. Eine Besonderheit des Gelenkes liegt darin, dass es durch viele Bänder und Muskeln stabilisiert wird. Dadurch wird ein  sehr großes Bewegungsausmaß der Arme ermöglicht.
Behandlung
Knorpelverlust und Verformungen des Knochens führen zum  Verschleiß des Schultergelenkes. Die Erkrankung ist im fortgeschrittenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Arthrose  im Schultergelenk</h2>
<h2>Schulterprothese</h2>
<h3><strong>Funktion</strong></h3>
<p>Das Schultergelenk wird in seinem  knöchernen  Anteil vom  Schulterblatt, dem Schlüsselbein und dem Oberarmkopf gebildet. Eine Besonderheit des Gelenkes liegt darin, dass es durch viele Bänder und Muskeln stabilisiert wird. Dadurch wird ein  sehr großes Bewegungsausmaß der Arme ermöglicht.</p>
<h3>Behandlung</h3>
<p>Knorpelverlust und Verformungen des Knochens führen zum  Verschleiß des Schultergelenkes. Die Erkrankung ist im fortgeschrittenen Stadium sehr schmerzhaft und die Beweglichkeit der Schulter verringert sich deutlich. Durch das Einsetzen eines Kunstgelenkes = Endoprothese können die Beschwerden beseitigt werden. Es stehen verschiedene Arten von Kunstgelenken zur Verfügung.</p>
<h3><strong>Operation</strong></h3>
<p>Während der Operation werden die durch Verschleiß geschädigten Gelenkanteile entfernt und durch Kunstgelenke ersetzt. Diese bestehen aus Metall – Legierungen, Keramik und Kunststoffen.</p>
<div id="attachment_196" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><a href="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2010/04/schulter_cup_11.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-196 " title="schulter_cup_1" src="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2010/04/schulter_cup_11-150x150.jpg" alt="" width="105" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Teilprothese, sog. Kappe </p></div>
<p>Die Kunstgelenke können mit Knochenzement aber auch zementfrei eingesetzt werden. Die Entscheidung ist abhängig von der Knochenfestigkeit.<br />
Auch komplizierte Oberarmkopfbrüche lassen sich mit einem Kunstgelenk behandeln.<br />
Es steht auch eine Spezialprothese zur Verfügung, die bei ausgeprägten Schäden des        Sehnenmantels ( Fachbegriff: Rotatorenmanschette) eingesetzt wird. Damit lässt sich die Beweglichkeit des Armes wieder verbessern.</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2010/04/schulter_invers_ap.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-201" title="schulter_invers_ap" src="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2010/04/schulter_invers_ap-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Schulterprothese, Inverse Prothese</p></div>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3></h3>
<h3><strong>Nachbehandlung</strong></h3>
<p>Unmittelbar nach der Operation wird ein Spezialverband angelegt, der dennoch eine gute Körperpflege erlaubt. Der Krankenhaus &#8211; aufenthalt dauert ca.10 &#8211; 14 Tage. Die Nachbehandlung umfasst Krankengymnastik und Muskeltraining nach einem festgelegten Übungsprotokoll. Insgesamt dauert die Nachsorge ca. 3 – 6 Monate. Auch eine stationäre Nachbehandlung (Reha) kann eingeleitet werden.   Die Aufnahme der beruflichen Tätigkeit ist abhängig von den körperlichen Anforderungen. Ebenso werden Sie für Ihre sportlichen Aktivitäten durch uns beraten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Allergie und Endoprothese</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 20:28:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Raedel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Rädel Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialprothese; Allergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Allergie und Endoprothese
Allergien sind in unserer Zeit sehr häufig geworden. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich und werden derzeit noch wissenschaftlich untersucht.
Neben den allergischen Reaktionenauf Gräser, Pollen, Tierhaare und Inhalten von Lebensmitteln spielen in der Medizin Allergien auf Medikamente und Materialien, die in den Körper eingesetzt werden, eine zunehmende Rolle.
Für den Gelenkersatz durch Kunstgelenke ( Endoprothesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #993366;">Allergie und Endoprothese</span></h3>
<p>Allergien sind in unserer Zeit sehr häufig geworden. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich und werden derzeit noch wissenschaftlich untersucht.<br />
Neben den allergischen Reaktionenauf Gräser, Pollen, Tierhaare und Inhalten von Lebensmitteln spielen in der Medizin Allergien auf Medikamente und Materialien, die in den Körper eingesetzt werden, eine zunehmende Rolle.<br />
Für den Gelenkersatz durch Kunstgelenke ( Endoprothesen ) sind hier der Knochenzement und das Metall der Prothesen relevant.</p>
<p>Woraus bestehen Endoprothesen?</p>
<p>Prothesen sind einer starken mechanischen Beanspruchung ausgesetzt. Deshalb müssen die Materialien in ihrer Zusammensetzung den Belastungen angepasst sein.<br />
Gemische aus verschiedenen Metallen, sog. Legierungen, schaffen diese Spezialeigenschaften.<br />
Häufig bestehen die Prothesen deshalb aus einer Verbindung von Chrom, Kobald und Nickel.</p>
<div id="attachment_204" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2009/10/Knie_TEP_Allergie.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-204" title="Knie_TEP_Allergie" src="http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/wp-content/uploads/2009/10/Knie_TEP_Allergie-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Spezialprothese am Knie bei Allergie</p></div>
<p>Die einzelnen Metalle sind in einem festen Verbund und die Frage, wie Kleinstbestandteile ( Ionen ) herausgelöst werden und im Blut allergische Reaktionen verursachen,<br />
ist noch nicht geklärt.<br />
Laut Literatur leiden ca. 10 &#8211; 15% an einer Metallallergie. Es ist aber nicht sicher belegt, ob beim Hauttest nachgewiesene Allergien tatsächlich Reaktionen auf die Prothese nach sich ziehen.<br />
Zeichen allergischer Reaktionen auf Implantate können Schwellungen, Ergüsse, Ekzeme, Wundheilungsstörungen, sterile Osteomyelitis ( Knochenentzündung ) oder auch Lockerung der Prothese sein.</p>
<p>Die Allergielösung</p>
<p>Damit keine Metallanteile mit dem Körper in Kontakt kommen wird die Oberfläche in einem Spezialverfahren beschichtet. Es wird eine Art keramische Oberfläche auf die Prothese aufgedampft. Der Kontakt von Blut und Metall wird damit ausgeschlossen.</p>
<p>Sollte also eine solche allergische Reaktion zu befürchten sein, halten wir eine solche Spezialprothese für Sie bereit.</p>
<p>Bitte sprechen Sie uns in der Vorbereitung zur Operation darauf an, wir beraten Sie ausführlich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das künstliche Kniegelenk</title>
		<link>http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/praxisspektrum/operationen/knie/das-kuenstliche-kniegelenk/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arthrose des Kniegelenkes ( med. Gonarthrose ) ist eine Verschleißerkrankung, die zu Schmerzen bei Bewegung aber auch in Ruhe führen kann. Oft kommt es zu Einschränkungen der Beweglichkeit im Knie und Ausstrahlen der Schmerzen bis zum Oberschenkel und Hüftgelenk. Beinverkürzungen sind selten. Sie entstehen eher dadurch, wenn das Kniegelenk durch die Arthrose verformt wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arthrose des Kniegelenkes ( med. Gonarthrose ) ist eine Verschleißerkrankung, die zu Schmerzen bei Bewegung aber auch in Ruhe führen kann. Oft kommt es zu Einschränkungen der Beweglichkeit im Knie und Ausstrahlen der Schmerzen bis zum Oberschenkel und Hüftgelenk. Beinverkürzungen sind selten. Sie entstehen eher dadurch, wenn das Kniegelenk durch die Arthrose verformt wird und nicht mehr vollständig gestreckt werden kann oder eine starke O -  oder X -  Stellung aufweist.</p>
<p>Die Ausprägung der Arthrose reicht dabei vom begrenzten Knorpelschaden bis hin zum völligen Verlust der Knorpeloberfläche mit Verformung des Knochens. Es kann zu einer  Verdichtung der Knochenstruktur ( med. Sklerose ), Randwulstbildungen aber auch zum Verlust der Knochensubstanz kommen. Oft werden diese Veränderungen auch in Kombination an einem Gelenk beobachtet.</p>
<p>In  Deutschland werden pro Jahr ca. 100.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten wurden die Operationstechnik und die Implantate ständig verbessert. Trotz der verschiedensten technischen Möglichkeiten ist  der Eingriff gut standardisiert und gehört heute mit zu den häufigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie. Ziel ist es, dass Sie nach dieser Operation wieder eine bessere Lebensqualität haben und Ihr künstliches Kniegelenk möglichst viele Jahre, im Idealfall auf Dauer, einwandfrei funktionieren wird.</p>
<h3>Die Knieprothesen – Operation</h3>
<p>Es existieren viele verschiedene Modelle künstlicher Kniegelenke.  Wir verwenden für Ihre Sicherheit nur  Modelle, die durch renommierte Firmen entwickelt, intensiv geprüft und zertifiziert wurden. Der für Sie ausgewählte Prothesentyp hängt vom Untersuchungsbefund, dem Röntgenbefund, vom Alter, dem Körpergewicht und weiteren Faktoren ab. Das Prinzip des künstlichen Kniegelenkersatzes ist grundlegend gleich, es erfolgt der Ersatz der Gelenkoberfläche am Schienbein und Oberschenkel, manchmal auch der Kniescheibe mit der entsprechenden Verankerung am Knochen. Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten, dem Kunstgelenk im Knochen festen Halt zu geben:</p>
<ol>
<li>Die zementierte Knieprothese</li>
<p>Die Prothesenteile werden mit einem speziellen antibiotikahaltigen Knochenzement im Knochen verankert. Nach Aushärten des Zementes ( ca. 15 min ) ist die Prothese fest verankert und somit auch voll belastbar.</p>
<li>Die zementfreie Knieendoprothese</li>
<p>Die zementfreie Prothese wird in einer Press &#8211; Technik in den Knochen eingepaßt und muss im Knochen einheilen.  Dazu ist die Prothesenoberfläche besonders bearbeitet, so dass Knochen direkt hineinwachsen kann. Die Prothesenteile werden entweder verpresst ( sog. Press – fit Technik ) oder  zusätzlich mit z.B. Schrauben fixiert. Der Einheilungsprozess dauert einige Wochen. Deshalb wird in der Nachbehandlung zumeist mit einer schonenden Belastung, auch Teilbelastung, begonnen, die ca. 4 Wochen andauert.</p>
<li>Die Hybridprothese</li>
<p>Hier werden beide Methoden kombiniert. Der Oberschenkelteil wird ohne Zement eingepresst, der Unterschenkelteil wird zementiert. Alle Prothesen haben einen Kunststoffeinsatz, sog. Inlay, als Puffer und Gleitfläche zwischen den beiden Metallanteilen.</ol>
<h3>Die verschiedenen Prothesentypen</h3>
<p>Die Anzahl der verschiedenen Prothesenmodelle und Hersteller ist sehr groß. Wir benutzen ausschließlich langjährig erprobte und durch Studien untersuchte Modelle renommierter Hersteller. Ob bei Ihnen ein kompletter Oberflächenersatz oder nur eine Teilprothese zum Einsatz kommt, muss in einem persönlichen Gespräch erklärt werden. Bei Allergie auf bestimmte Metalle sprechen Sie mit uns. Auch hierfür halten wir Spezialmodelle bereit. Zur optimalen Ausrichtung der neuen Prothese nutzen wir die Navigation. Damit wird auch die Haltbarkeit der Prothese erhöht. Eine umfassende Beratung führen wir mit Ihnen gern durch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreuzbandersatzplastik</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Knie]]></category>

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		<description><![CDATA[Funktion
Das vordere Kreuzband ist eine wichtige Bandstruktur zur Stabilisierung des Kniegelenkes besonders in sehr bewegungsintensiven Phasen. Zum Riß des Kreuzbandes kommt es deshalb  häufig beim Fußball und alpinen Wintersportarten.
Behandlung
Möchte der Betroffene zukünftig keine kniebelastenden Sportarten ausführen oder hat auch im Berufsalltag keine unebenen Wege, Gerüste oder Leitern zu begehen, kann auch eine Behandlung ohne Bandersatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Funktion</h3>
<p>Das vordere Kreuzband ist eine wichtige Bandstruktur zur Stabilisierung des Kniegelenkes besonders in sehr bewegungsintensiven Phasen. Zum Riß des Kreuzbandes kommt es deshalb  häufig beim Fußball und alpinen <a title="Informationen zum Wintersport" href="http://www.sportgate.de/wintersport/ski-alpin/" target="_blank">Wintersportarten</a>.</p>
<h3>Behandlung</h3>
<p>Möchte der Betroffene zukünftig keine kniebelastenden Sportarten ausführen oder hat auch im Berufsalltag keine unebenen Wege, Gerüste oder Leitern zu begehen, kann auch eine Behandlung ohne Bandersatz erfolgen. Dabei ist aber immer zu erklären, dass eine zurückbleibende Instabilität des Gelenkes zu einem schnelleren Verschleiß des Gelenkknorpels führt und auch viel häufiger Meniskusschäden auftreten, die zu einer Kniegelenksarthrose führen.  Diese Veränderungen sind dann meist nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb ist in den meisten Fällen eine Kreuzbandersatzplastik zu empfehlen.</p>
<h3>Operation Variante 1</h3>
<p>Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Ersatzband in der Funktion des vorderen Kreuzbandes zu schaffen. Eine Möglichkeit besteht in der Verwendung eines Teiles der eigenen kräftigen Kniescheibensehne vom gleichen Kniegelenk, die sogenannte Patellarsehnenplastik.</p>
<h3>Operation Variante 2</h3>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Sehnen aus dem Oberschenkel, die sogenannte Semitendinosus – Sehnenplastik. Der Körper kann diese Sehnenfunktion ersetzen, so dass für die Funktion des Beines kein Nachteil entsteht. Die Operation wird im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose durchgeführt. Das Band wird in einer arthroskopischen Technik, also mit nur sehr kleiner Schnittführung, genau in die Position des verletzten Bandes gebracht. Die Befestigung im Knochen erfolgt mit 2 Spezial -Schrauben , die der Körper selbst auflöst und die deshalb nicht mehr entfernt werden müssen.</p>
<h3>Nachbehandlung</h3>
<p>Unmittelbar nach der Operation wird eine Spezialschiene angelegt, die in der weiteren Behandlung ein festgelegtes Bewegungsausmaß erlaubt. Der Krankenhausaufenthalt dauert einige Tage. Die Nachbehandlung umfasst <a title="Informationen zur Krankengymnastik" href="http://www.aok.de/bund/rd/136192.htm" target="_blank">Krankengymnastik</a>, Muskeltraining und Gehschulung nach einem festgelegten Übungsprotokoll. Insgesamt dauert die Nachsorge ca. 8 Wochen. Die Rückkehr zu intensiver sportlicher Betätigung und Leistungssport dauert 6 -8 Monate. Die Aufnahme der beruflichen Tätigkeit ist abhängig von den körperlichen Anforderungen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das künstliche Hüftgelenk</title>
		<link>http://orthopaedie-unfallchirurgie-essen.de/praxisspektrum/operationen/huefte/das-kuenstliche-hueftgelenk/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hüfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Einleitung
Die Arthrose des Hüftgelenkes ( med. Coxarthrose ) ist eine Verschleißerkrankung, die zu Schmerzen bei Bewegung aber auch in Ruhe führen kann. Oft kommt es zu Einschränkungen der Beweglichkeit in der Hüfte und Ausstrahlen der Schmerzen bis zum Kniegelenk oder in den Rücken. Auch Beinverkürzungen sind möglich.
Die Ausprägung der Arthrose reicht dabei vom begrenzten Knorpelschaden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Einleitung</h3>
<p>Die Arthrose des Hüftgelenkes ( med. Coxarthrose ) ist eine Verschleißerkrankung, die zu Schmerzen bei Bewegung aber auch in Ruhe führen kann. Oft kommt es zu Einschränkungen der Beweglichkeit in der Hüfte und Ausstrahlen der Schmerzen bis zum Kniegelenk oder in den Rücken. Auch Beinverkürzungen sind möglich.</p>
<p>Die Ausprägung der <a title="Erklärung von Arthrose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose" target="_blank">Arthrose </a>reicht dabei vom begrenzten Knorpelschaden bis hin zum völligen Verlust der Knorpeloberfläche mit Verformung des Knochens. Es kann zu einer  Verdichtung der Knochenstruktur ( med. Sklerose ), Randwulstbildungen aber auch zum Verlust der Knochensubstanz kommen. Oft werden diese Veränderungen auch in Kombination an einem Gelenk beobachtet.</p>
<p>Nähere Erklärungen zur Verschleißerkrankung finden Sie auch unter Arthrose. In  Deutschland werden pro Jahr ca. 180.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten wurden die Operationstechnik und die Implantate ständig verbessert. Trotz der verschiedensten technischen Möglichkeiten ist  der Eingriff gut standardisiert und gehört heute zu den häufigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie.</p>
<p>Ziel ist es, dass Sie nach dieser Operation wieder eine bessere Lebensqualität haben und Ihr künstliches Hüftgelenk möglichst viele Jahre, im Idealfall auf Dauer, einwandfrei funktionieren wird.</p>
<h3>Vorbereitung zur Operation</h3>
<p>Sie können und sollten selbst aktiv daran mitarbeiten, dass die Operation unter besten Voraussetzungen durchgeführt werden kann.  Achten Sie darauf, dass Ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut ist. Reduzieren Sie das Rauchen, bauen Sie vorhandenes Übergewicht ab und versuchen Sie, Ihre Muskulatur an der Hüfte durch Übungen zu erhalten und zu kräftigen. Eine Anleitung können Sie von uns erhalten. Ihr Hausarzt wird Sie ebenfalls gern umfassend beraten.</p>
<h3>Medikamente</h3>
<p>Bestimmte Schmerzmittel können die Blutgerinnung stark beeinflussen. Deshalb sollten Sie zwei Wochen vor der Operation Medikamente wie beispielsweise Aspirin, Alcacyl, Godamed, Treupel, Plavix etc. nicht mehr einnehmen. Schmerzmittel, die bis zur Operation eingenommen werden dürfen sind z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Tramadol, <a title="Das Medikament Metamizol" href="http://www.meine-gesundheit.de/829.0.html" target="_blank">Metamizol</a>.  Diese hemmen die Blutgerinnung deutlich weniger. Die genannten Medikamente sind nur eine Auswahl und stellen keine Bewertung dar. Über die verschiedensten Präparatenamen und Hersteller beraten wir Sie.</p>
<p>Wenn bei Ihnen bereits vor der Operation aus medizinischen Gründen eine sog. Blutverdünnung erforderlich war, muss   mit Ihnen eine Therapieumstellung durchgeführt werden.  Diese besteht im Weglassen von z.B.  Marcumar und dem Ersatz durch andere gerinnungshemmende Substanzen (Fraxiparin, Clexane etc.). Die Umstellung erfolgt in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt.</p>
<p>Eine Eigenblutspende wird bei uns aufgrund der neuesten Erkenntnisse in der Regel nicht mehr durchgeführt. Stattdessen besteht die Möglichkeit, das Blut während der Operation zu sammeln (Cell Saver, Retransfusionssystem) und nach der Operation wieder an Sie zurück zu gegeben. Auf Fremdblut kann dann meist verzichtet werden. Sollte es dennoch bei niedrigem Hämoglobinwert notwendig sein, Fremdblut zu übertragen, werden wir das mit Ihnen besprechen. Die Blutkonserven werden von der Blutbank bereitgestellt. Die Blutprodukte werden nach strengen Vorschriften getestet, so dass das Risiko einer Unverträglichkeit und der Übertragung einer Infektion auf ein äußerstes minimiert werden können. Trotz aller Maßnahmen bleibt ein Restrisiko für die Übertragung einer HIV – Infektion ( AIDS ) und Hepatitis C bestehen.</p>
<p>Falls Sie <a title="Die Zeugen Jehovas" href="http://www.jehovaszeugen.de" target="_blank">Zeuge Jehovas</a> sind, teilen Sie uns das bitte im Vorgespräch mit. Ihr Wunsch wird konsequent respektiert und eine Bluttransfusion nicht durchgeführt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass keine  Infektionen wie z.B. Harnwegsinfekt, Atemwegsinfekt, Zahninfektion etc. vor der Hüftoperation  bestehen. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass während oder nach der Operation Bakterien über den Blutweg ins Operationsgebiet gelangen und zu einer Frühinfektion des neu eingesetzten Hüftgelenks führen. Insbesondere Zahnprobleme  jedoch auch Hautprobleme im betroffenen Hüftbereich müssen unbedingt vor einer solchen Operation angegangen werden.</p>
<h3>Nachbehandlung und Reha</h3>
<p>Sie können mit einem stationären Aufenthalt von ca. 10 – 12 Tagen rechnen. Dieser ist generell abhängig von Ihrem Befinden nach der Operation und wird entscheidend von Umfang der Operation, Lebensalter und Begleiterkrankungen beeinflusst. Die Nachbehandlung kann ambulant oder stationär erfolgen. Auch hier müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden, von Ihrer körperlichen Verfassung bis zum häuslichen Umfeld. Ein entsprechender Antrag an den Kostenträger wird vom Arzt über den Sozialdienst während des stationären Aufenthaltes gestellt.</p>
<h3>Stationäre Aufnahme</h3>
<ul>
<li>Folgende Dinge sollten Sie mit in die Klinik bringen:</li>
</ul>
<ul>
<li> Ihre Medikamente bzw. eine aktuelle Auflistung der Medikamente</li>
</ul>
<ul>
<li> Persönliche Hilfsmittel wie Gehstöcke, langer Schuhlöffel o.ä.</li>
</ul>
<ul>
<li>Versichertenkarte, ggf. Allergiepaß</li>
</ul>
<p>Einen bequemen Freizeitanzug, leicht anzulegendeTurnschuhe o. gute Halbschuhe mit rutschfester Sohle, keine Pantoletten!</p>
<p>Auf ärztlicher Seite werden Sie  vom Operateur oder den Fachärzten aus der Praxis weiter behandelt. Dies ist einer der großen Vorteile der Konsiliartätigkeit durch die Praxis. Sie sehen täglich Ihren vertrauten Facharzt. Dadurch entsteht kein Informationsverlust aufgrund der Betreuung durch mehrere Ärzte. Zusätzlich werden Sie in der Klinik durch Fachärzte, durch das Team der Narkoseärzte sowie das Pflegefachpersonal kompetent betreut.</p>
<h3>Die Hüftprothesen – Operation</h3>
<p>Es existieren viele verschiedene <span style="text-decoration: underline;">Modelle </span>künstlicher Hüftgelenke.  Wir verwenden nur  Hüftgelenksprothesenmodelle, die durch renommierte Firmen entwickelt, intensiv geprüft und zertifiziert wurden. Der für Sie ausgewählte Prothesentyp hängt vom <a title="Informationen zum Thema Röntgen" href="http://www.roentgen-museum.de/" target="_blank">Röntgenbefund</a>, vom Alter, dem Körpergewicht und weiteren Faktoren ab. Das Prinzip des künstlichen Hüftgelenkersatzes ist grundlegend gleich, es erfolgt der Ersatz der Hüftpfanne und des Hüftkopfes mit der entsprechenden Verankerung am Oberschenkelschaft. Es gibt drei Möglichkeiten, dem Kunstgelenk im Knochen festen Halt zu geben:</p>
<ol>
<li>Die zementierte Hüftendoprothese</li>
<p>Sowohl die Pfanne als auch der Prothesenschaft werden mit einem speziellen antibiotikahaltigen Knochenzement im Knochen verankert. Nach Aushärten des Zementes ( ca. 15 min ) ist die Prothese fest verankert und somit auch voll belastbar.</p>
<li>Die zementfreie Hüftendoprothese</li>
<p>Die zementfreie Prothese wird in einer Press &#8211; Technik in den Knochen eingepaßt und muß im Knochen einheilen.  Dazu ist die Prothesenoberfläche besonders bearbeitet, so dass Knochen direkt hineinwachsen kann. Die Prothesenteile werden entweder verpresst ( sog. Press – fit Technik ) oder bei bestimmten Pfannen auch eingeschraubt. Der Einheilungsprozess dauert einige Wochen. Deshalb wird in der Nachbehandlung zumeist mit einer schonenden Belastung, auch Teilbelastung, begonnen, die ca. 4 Wochen andauert.</p>
<li>Die Hybrid-Hüftendoprothese</li>
<p>Die sog. Hybrid-Prothese zeigt im internationalen Vergleich die besten langfristigen Ergebnisse. Hier werden beide Methoden kombiniert. Der Schaft wird zementiert und die Pfanne zementfrei eingesetzt.   Durch neueste Entwicklungen  wurde das Abriebverhalten zwischen Prothesenkopf und Pfanneneinlage ( med. Inlay ) dahingehend optimiert, dass jahrelange Belastungen nahezu materialabriebsfrei toleriert werden. Denn Materialabrieb ist eine wesentliche Ursache für Lockerungen.</ol>
<h3>Wichtige Verhaltenshinweise nach der Operation</h3>
<ul>
<li>Ihr Nachtschrank sollte auf der Seite des operierten Beines stehen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Das operierte Bein im Liegen, Sitzen oder Stehen nicht über das andere Bein schlagen.</li>
</ul>
<ul>
<li> Beim Liegen auf der Seite sollte ein Kissen zwischen den Knien liegen. Die Seitenlage sollte frühestens nach einer Woche eingenommen werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das operierte Bein sollte so gelagert werden, dass  Kniescheibe und Fuß in Rückenlage zur Decke zeigen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vermeiden Sie Drehbewegungen in der operierten Hüfte nach außen oder nach innen insbesondere bei gebeugtem Hüftgelenk für sechs Wochen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ausschließlich zur operierten Seite aus dem Bett aussteigen und auch nur von dieser Seite wieder in das Bett zurücklegen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zum Aufstehen oder Hinsetzen sollten Sie das operierte Bein nach vorne hin ausstrecken, aber nicht verdrehen. Beim Sitzen zeigen Knie und Füße leicht nach außen.</li>
</ul>
<ul>
<li>In den ersten sechs Wochen darf die Beugung im Hüftgelenk nicht mehr als 90° betragen. Sitzen Sie erhöht, z.B. an der hohen Bettkante, auf dem Sitzkissen oder auf der hohen Toilette.</li>
</ul>
<ul>
<li> Beim Gehen an Unterarmgehstützen sollten sie beim Umkehren niemals auf der Stelle drehen, sondern sich mit kleinen Schritten zur operierten Seite hin drehen.</li>
</ul>
<p>Am 1. Tag nach Operation dürfen und sollen Sie mit Hilfe der Physiotherapeuten am Bett stehen und sitzen. Trinken Sie reichlich und bewegen Sie das Knie und den Fuß, um einer Thrombose vorzubeugen. Zwischen dem 2. und 3. Tag erlernen Sie das Gehen an Unterarmgehstützen, die zunehmende Kräftigung der Hüftmuskulatur und Bewegungsübungen. In den ersten Tagen erhalten Sie regelmäßig Schmerzmittel &#8211; nach dem fünften Tag immer dann, wenn Sie diese wünschen. Bitte melden Sie sich deshalb beim Pflege &#8211; personal oder bei der morgendlichen Visite, damit sie möglichst wenig Schmerzen ertragen müssen. Bezüglich einer anschließenden Behandlung in einer Rehabilitationsklinik beraten wir Sie gerne. Nach Beendigung des stationären Aufenthaltes ist eine Wiedervorstellung nach etwa 6 Wochen in unserer Praxis zur Kontrolluntersuchung geplant. Einen Termin teilen wir Ihnen bei Entlassung mit. Bei Problemen können Sie sich selbstverständlich auch jederzeit früher vorstellen.</p>
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		<title>Impingement-Syndrom</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulter]]></category>

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		<description><![CDATA[sog. Engpass – Syndrom der Schulter
Krankheitsbild
Der Begriff beschreibt eine Gleitbehinderung der Sehne ( Supraspinatussehne ) unter dem Schulterdach. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. So können angeborene oder erworbene Formveränderungen des knöchernen Anteiles des Schulterdaches eine Einengung hervorrufen. Auch der Verschleiß im Schultereckgelenk, welches am äußeren Rand des Schlüsselbeines liegt, kann durch eine Auftreibung die Gleitfähigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>sog. Engpass – Syndrom der Schulter</h2>
<h3>Krankheitsbild</h3>
<p>Der Begriff beschreibt eine Gleitbehinderung der Sehne ( Supraspinatussehne ) unter dem Schulterdach. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. So können angeborene oder erworbene Formveränderungen des knöchernen Anteiles des Schulterdaches eine Einengung hervorrufen. Auch der Verschleiß im Schultereckgelenk, welches am äußeren Rand des Schlüsselbeines liegt, kann durch eine Auftreibung die Gleitfähigkeit der Sehne behindern. Auch Veränderungen der Sehne selbst wie Reizzustände nach Überlastung oder die Kalkschulter ( Tendinosis calcarea ) können ein ständiges Reiben der Sehne am Knochen hervorrufen und so die Sehne bis zum vollständigen Zerreißen schädigen.</p>
<h3>Therapieziel</h3>
<p>Ziel der Behandlung ist deshalb ein schmerzfreies ungehindertes Gleiten der Sehne. Dazu eignen sich zunächst nichtoperative Verfahren wie Schonung, abschwellend wirkende Medikamente und gezielte krankengymnastische Verfahren. Reichen diese Verfahren nicht, muß eine Zerstörung der Sehne durch Operation dringend verhindert werden.</p>
<h3>Operationstechnik</h3>
<p>Der Eingriff wird in arthroskopischer Technik ( sog. Schlüssellochoperation ) durchgeführt. Dabei werden mit feinen Präzisionsfräsen die Knochenveränderungen oder die verdickten Weichteile sowie der krankhaft veränderte Schleimbeutel entfernt und der Gleitraum für die Sehne wieder erweitert.</p>
<h3>Nachbehandlung</h3>
<p>Eine Ruhigstellung des Armes ist in der Regel nicht erforderlich. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden unter Anleitung des Therapeuten Bewegungen im schmerzfreien Bereich durchgeführt. Die Nachbehandlung dauert ca. 3 – 4 Wochen. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt bei körperlich schwerer Arbeit ca. 6 Wochen. Ab Eintritt der Arbeitsfähigkeit sind auch fast alle Freizeitaktivitäten möglich, spezielle Schulter belastende Sportarten sind nach individueller Beratung möglich.</p>
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		<title>Schulterluxation und Schulterinstabilität</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 13:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulter]]></category>

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		<description><![CDATA[Krankheitsbild
Unter Instabilität eines Gelenkes versteht man eine nicht ausreichende Führung der Knochenanteile durch die umgebende Kapsel, die Muskulatur und die Sehnen. Man kann dann zwischen einer angeborenen ( Fachbegriff „habituellen“ ) und einer durch Verletzung erworbenen und wiederkehrenden ( Fachbegriff „traumatischen“ ) Instabilität unterscheiden.
Bei der angeborenen Form hat der Oberarmkopf in alle Richtungen zu viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Krankheitsbild</h3>
<p>Unter Instabilität eines Gelenkes versteht man eine nicht ausreichende Führung der Knochenanteile durch die umgebende Kapsel, die Muskulatur und die Sehnen. Man kann dann zwischen einer angeborenen ( Fachbegriff „habituellen“ ) und einer durch Verletzung erworbenen und wiederkehrenden ( Fachbegriff „traumatischen“ ) Instabilität unterscheiden.<br />
Bei der angeborenen Form hat der Oberarmkopf in alle Richtungen zu viel Spiel und kann selbst bei alltäglichen Bewegungen aus dem Gelenk springen. Meist ist er dann auch ebenso leicht in seine Ursprungsposition zurückzubringen. Die Behandlung besteht in einer physiotherapeutischen Kräftigung der Muskulatur.</p>
<p>Die unfallbedingte Verrenkung oder <a title="Verrenkung oder Luxation" href="http://www.medizinfo.de/sportmedizin/gelenke/verrenkung.shtml" target="_blank">Luxation </a>entsteht durch eine Verletzung des Kapsel- und Bandapparates. Es kommt meist zu einem Abriß der knorpeligen Gelenklippe von der Gelenkpfanne mit einer zusätzlichen Überdehnung oder einem Einriß der Kapsel am vorderen unteren Gelenkanteil. Ohne Behandlung kann es dann sehr leicht zu weiteren Luxationen kommen. Nach einer Luxation steht der Oberarmkopf außerhalb der Gelenkpfanne. Es ist dringend notwendig, die Schulter wieder einzurenken, zu „reponieren“.</p>
<p>In den meisten Fällen ist eine Kurznarkose erforderlich. Der Arm wird dann in einem Schlingenverband kurze Zeit ruhig gestellt. Durch ein gezieltes langfristiges krankengymnastisches Übungsprogramm wird die Muskulatur gekräftigt und die Schulter soll ihre Stabilität wieder erlangen.Verbleibt eine Instabilität, sollte eine Operation zur Stabilisierung dringend erfolgen. Unbehandelt droht ein vorzeitiger Gelenkverschleiß und es bleibt die ständige Unsicherheit für den Patienten, daß die Schulter selbst bei einfachen alltäglichen Bewegungen erneut luxiert. Bei sportlich aktiven Patienten sollte nach einer Luxation unmittelbar eine Operation geplant werden, um eine sichere Einheilung zu erreichen und die Rückkehr zum Wettkampfsport schneller zu ermöglichen.</p>
<h3>Operationstechnik Arthroskopische Technik ( sog. Schlüsselloch – Technik )</h3>
<p>In vielen Fällen wurde vor einer Operation eine <a title="Was ist eine Kernspinuntersuchung" href="http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Untersuchungen/Kernspin-Tomografie-Magnet-Reso-282.html" target="_blank">Kernspinuntersuchung </a>( MRT ) durchgeführt, womit bereits eine gute Operationsplanung möglich ist. Zunächst wird das Ausmaß der Verletzung genau beurteilt. Ist das Labrum ( Gelenklippe ) abgelöst, wird es zusammen mit der Kapsel mit Knochenankern wieder am Gelenkpfannenrand fixiert. Hierbei kann auch eine erweiterte Kapsel gestrafft werden.</p>
<h3>Offene Operation</h3>
<p>Diese Technik wird insbesondere bei Begleitverletzungen notwendig. Dazu gehören zusätzliche Verletzungen der Sehnen und der Kapsel sowie Abrisse von Knochenstücken. Der ca. 10 cm lange Schnitt befindet sich an der Vorderseite der Schulter.</p>
<h3>Nachbehandlung</h3>
<p>Die Schulter wird zunächst in einem Schlingenverband für ca. 3 Wochen ruhig gestellt. In dieser Zeit wird aber schon unter Anleitung des Therapeuten ein Übungsprogramm begonnen, welches aus passiven Bewegungen und physikalischen Maßnahmen besteht. Die Bewegungen in der Schulter werden nach einem der Verletzung angepaßten Behandlungsschema gesteigert, so daß die Nachbehandlungszeit ca. 6 – 12 Wochen dauert.<br />
Die Behandlung im Krankenhaus dauert ca. 6 Tage.<br />
Arbeitsfähigkeit für Bürotätigkeiten besteht ca. 4 – 6 Wochen, für körperliche Arbeit insbesondere über Kopfhöhe bis zu 3 Monate! Für den Trainingsbeginn bei speziellen Sportarten ist eine individuelle Beratung notwendig.</p>
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		<title>Kalkschulter</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 13:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schulter]]></category>

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		<description><![CDATA[Krankheitsbild
Es handelt sich bei dieser Erkrankung um eine Kalkeinlagerung von unterschiedlicher Härte in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Dieser Kalk ist also im Gelenk nicht frei beweglich. Frauen zwischen   40 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen. Die Beschwerden können phasenweise von leichtem Schmerz bis zu stärksten akuten Schmerzen reichen. Die Ursachen sind ebenso verschieden, meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Krankheitsbild</h3>
<p>Es handelt sich bei dieser Erkrankung um eine Kalkeinlagerung von unterschiedlicher Härte in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Dieser Kalk ist also im Gelenk nicht frei beweglich. Frauen zwischen   40 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen. Die Beschwerden können phasenweise von leichtem Schmerz bis zu stärksten akuten Schmerzen reichen. Die Ursachen sind ebenso verschieden, meist sind chronische Sehnenreize oder eine Schulterenge verantwortlich.</p>
<h3>Therapieziel</h3>
<p>Zunächst muß eine Schmerzfreiheit erreicht werden. Das sollte mit Medikamenten und physikalischen Methoden versucht werden. Ein weiteres Verfahren ist die <a title="Erklärung der Stoßwellentherapie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extrakorporale_Sto%C3%9Fwellentherapie" target="_blank">Stoßwellentherapie </a>(siehe unten), die jedoch nicht bei jeder Form geeignet erscheint. Eine sichere Methode ist die operative Entfernung durch Arthroskopie.</p>
<h3>Operationstechnik</h3>
<p>Die Operation läßt sich mit dem Arthroskop durchführen. Nach dem sicheren Aufsuchen des Kalkdepots wird die Sehne vorsichtig im Faserverlauf z.B. mit einer Nadel oder einem feinen Messer eröffnet. Der Kalk entleert sich dann oft schon spontan. Mit einem scharfen Löffel oder einer kleinen Motorfräse wird der sichtbare Kalk entfernt. Die Sehne muß nicht genäht werden.</p>
<p>Wenn zusätzliche Erkrankungen wie Knochensporne oder ein Engpaß – Syndrom vorliegen, wird die Operation entsprechend erweitert.</p>
<h3>Nachbehandlung</h3>
<p>Eine Ruhigstellung des Armes ist in der Regel nicht erforderlich. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden unter Anleitung des Therapeuten Bewegungen im schmerzfreien Bereich durchgeführt. Die Nachbehandlung dauert ca. 3 – 4 Wochen. Die <a title="Erklärung der Arbeitsunfähigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsunf%C3%A4higkeit" target="_blank">Arbeitsunfähigkeit </a>beträgt bei körperlich schwerer Arbeit ca. 6 Wochen. Ab Eintritt der Arbeitsfähigkeit sind auch fast alle Freizeitaktivitäten möglich, spezielle Schulter belastende Sportarten sind nach individueller Beratung möglich.</p>
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