2009
24.08

Das künstliche Hüftgelenk

Einleitung

Die Arthrose des Hüftgelenkes ( med. Coxarthrose ) ist eine Verschleißerkrankung, die zu Schmerzen bei Bewegung aber auch in Ruhe führen kann. Oft kommt es zu Einschränkungen der Beweglichkeit in der Hüfte und Ausstrahlen der Schmerzen bis zum Kniegelenk oder in den Rücken. Auch Beinverkürzungen sind möglich.

Die Ausprägung der Arthrose reicht dabei vom begrenzten Knorpelschaden bis hin zum völligen Verlust der Knorpeloberfläche mit Verformung des Knochens. Es kann zu einer  Verdichtung der Knochenstruktur ( med. Sklerose ), Randwulstbildungen aber auch zum Verlust der Knochensubstanz kommen. Oft werden diese Veränderungen auch in Kombination an einem Gelenk beobachtet.

Nähere Erklärungen zur Verschleißerkrankung finden Sie auch unter Arthrose. In  Deutschland werden pro Jahr ca. 180.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten wurden die Operationstechnik und die Implantate ständig verbessert. Trotz der verschiedensten technischen Möglichkeiten ist  der Eingriff gut standardisiert und gehört heute zu den häufigsten Operationen in der orthopädischen Chirurgie.

Ziel ist es, dass Sie nach dieser Operation wieder eine bessere Lebensqualität haben und Ihr künstliches Hüftgelenk möglichst viele Jahre, im Idealfall auf Dauer, einwandfrei funktionieren wird.

Vorbereitung zur Operation

Sie können und sollten selbst aktiv daran mitarbeiten, dass die Operation unter besten Voraussetzungen durchgeführt werden kann.  Achten Sie darauf, dass Ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut ist. Reduzieren Sie das Rauchen, bauen Sie vorhandenes Übergewicht ab und versuchen Sie, Ihre Muskulatur an der Hüfte durch Übungen zu erhalten und zu kräftigen. Eine Anleitung können Sie von uns erhalten. Ihr Hausarzt wird Sie ebenfalls gern umfassend beraten.

Medikamente

Bestimmte Schmerzmittel können die Blutgerinnung stark beeinflussen. Deshalb sollten Sie zwei Wochen vor der Operation Medikamente wie beispielsweise Aspirin, Alcacyl, Godamed, Treupel, Plavix etc. nicht mehr einnehmen. Schmerzmittel, die bis zur Operation eingenommen werden dürfen sind z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Tramadol, Metamizol.  Diese hemmen die Blutgerinnung deutlich weniger. Die genannten Medikamente sind nur eine Auswahl und stellen keine Bewertung dar. Über die verschiedensten Präparatenamen und Hersteller beraten wir Sie.

Wenn bei Ihnen bereits vor der Operation aus medizinischen Gründen eine sog. Blutverdünnung erforderlich war, muss   mit Ihnen eine Therapieumstellung durchgeführt werden.  Diese besteht im Weglassen von z.B.  Marcumar und dem Ersatz durch andere gerinnungshemmende Substanzen (Fraxiparin, Clexane etc.). Die Umstellung erfolgt in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

Eine Eigenblutspende wird bei uns aufgrund der neuesten Erkenntnisse in der Regel nicht mehr durchgeführt. Stattdessen besteht die Möglichkeit, das Blut während der Operation zu sammeln (Cell Saver, Retransfusionssystem) und nach der Operation wieder an Sie zurück zu gegeben. Auf Fremdblut kann dann meist verzichtet werden. Sollte es dennoch bei niedrigem Hämoglobinwert notwendig sein, Fremdblut zu übertragen, werden wir das mit Ihnen besprechen. Die Blutkonserven werden von der Blutbank bereitgestellt. Die Blutprodukte werden nach strengen Vorschriften getestet, so dass das Risiko einer Unverträglichkeit und der Übertragung einer Infektion auf ein äußerstes minimiert werden können. Trotz aller Maßnahmen bleibt ein Restrisiko für die Übertragung einer HIV – Infektion ( AIDS ) und Hepatitis C bestehen.

Falls Sie Zeuge Jehovas sind, teilen Sie uns das bitte im Vorgespräch mit. Ihr Wunsch wird konsequent respektiert und eine Bluttransfusion nicht durchgeführt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass keine  Infektionen wie z.B. Harnwegsinfekt, Atemwegsinfekt, Zahninfektion etc. vor der Hüftoperation  bestehen. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass während oder nach der Operation Bakterien über den Blutweg ins Operationsgebiet gelangen und zu einer Frühinfektion des neu eingesetzten Hüftgelenks führen. Insbesondere Zahnprobleme  jedoch auch Hautprobleme im betroffenen Hüftbereich müssen unbedingt vor einer solchen Operation angegangen werden.

Nachbehandlung und Reha

Sie können mit einem stationären Aufenthalt von ca. 10 – 12 Tagen rechnen. Dieser ist generell abhängig von Ihrem Befinden nach der Operation und wird entscheidend von Umfang der Operation, Lebensalter und Begleiterkrankungen beeinflusst. Die Nachbehandlung kann ambulant oder stationär erfolgen. Auch hier müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden, von Ihrer körperlichen Verfassung bis zum häuslichen Umfeld. Ein entsprechender Antrag an den Kostenträger wird vom Arzt über den Sozialdienst während des stationären Aufenthaltes gestellt.

Stationäre Aufnahme

  • Folgende Dinge sollten Sie mit in die Klinik bringen:
  • Ihre Medikamente bzw. eine aktuelle Auflistung der Medikamente
  • Persönliche Hilfsmittel wie Gehstöcke, langer Schuhlöffel o.ä.
  • Versichertenkarte, ggf. Allergiepaß

Einen bequemen Freizeitanzug, leicht anzulegendeTurnschuhe o. gute Halbschuhe mit rutschfester Sohle, keine Pantoletten!

Auf ärztlicher Seite werden Sie  vom Operateur oder den Fachärzten aus der Praxis weiter behandelt. Dies ist einer der großen Vorteile der Konsiliartätigkeit durch die Praxis. Sie sehen täglich Ihren vertrauten Facharzt. Dadurch entsteht kein Informationsverlust aufgrund der Betreuung durch mehrere Ärzte. Zusätzlich werden Sie in der Klinik durch Fachärzte, durch das Team der Narkoseärzte sowie das Pflegefachpersonal kompetent betreut.

Die Hüftprothesen – Operation

Es existieren viele verschiedene Modelle künstlicher Hüftgelenke.  Wir verwenden nur  Hüftgelenksprothesenmodelle, die durch renommierte Firmen entwickelt, intensiv geprüft und zertifiziert wurden. Der für Sie ausgewählte Prothesentyp hängt vom Röntgenbefund, vom Alter, dem Körpergewicht und weiteren Faktoren ab. Das Prinzip des künstlichen Hüftgelenkersatzes ist grundlegend gleich, es erfolgt der Ersatz der Hüftpfanne und des Hüftkopfes mit der entsprechenden Verankerung am Oberschenkelschaft. Es gibt drei Möglichkeiten, dem Kunstgelenk im Knochen festen Halt zu geben:

  1. Die zementierte Hüftendoprothese
  2. Sowohl die Pfanne als auch der Prothesenschaft werden mit einem speziellen antibiotikahaltigen Knochenzement im Knochen verankert. Nach Aushärten des Zementes ( ca. 15 min ) ist die Prothese fest verankert und somit auch voll belastbar.

  3. Die zementfreie Hüftendoprothese
  4. Die zementfreie Prothese wird in einer Press – Technik in den Knochen eingepaßt und muß im Knochen einheilen.  Dazu ist die Prothesenoberfläche besonders bearbeitet, so dass Knochen direkt hineinwachsen kann. Die Prothesenteile werden entweder verpresst ( sog. Press – fit Technik ) oder bei bestimmten Pfannen auch eingeschraubt. Der Einheilungsprozess dauert einige Wochen. Deshalb wird in der Nachbehandlung zumeist mit einer schonenden Belastung, auch Teilbelastung, begonnen, die ca. 4 Wochen andauert.

  5. Die Hybrid-Hüftendoprothese
  6. Die sog. Hybrid-Prothese zeigt im internationalen Vergleich die besten langfristigen Ergebnisse. Hier werden beide Methoden kombiniert. Der Schaft wird zementiert und die Pfanne zementfrei eingesetzt.   Durch neueste Entwicklungen  wurde das Abriebverhalten zwischen Prothesenkopf und Pfanneneinlage ( med. Inlay ) dahingehend optimiert, dass jahrelange Belastungen nahezu materialabriebsfrei toleriert werden. Denn Materialabrieb ist eine wesentliche Ursache für Lockerungen.

Wichtige Verhaltenshinweise nach der Operation

  • Ihr Nachtschrank sollte auf der Seite des operierten Beines stehen.
  • Das operierte Bein im Liegen, Sitzen oder Stehen nicht über das andere Bein schlagen.
  • Beim Liegen auf der Seite sollte ein Kissen zwischen den Knien liegen. Die Seitenlage sollte frühestens nach einer Woche eingenommen werden.
  • Das operierte Bein sollte so gelagert werden, dass  Kniescheibe und Fuß in Rückenlage zur Decke zeigen.
  • Vermeiden Sie Drehbewegungen in der operierten Hüfte nach außen oder nach innen insbesondere bei gebeugtem Hüftgelenk für sechs Wochen.
  • Ausschließlich zur operierten Seite aus dem Bett aussteigen und auch nur von dieser Seite wieder in das Bett zurücklegen.
  • Zum Aufstehen oder Hinsetzen sollten Sie das operierte Bein nach vorne hin ausstrecken, aber nicht verdrehen. Beim Sitzen zeigen Knie und Füße leicht nach außen.
  • In den ersten sechs Wochen darf die Beugung im Hüftgelenk nicht mehr als 90° betragen. Sitzen Sie erhöht, z.B. an der hohen Bettkante, auf dem Sitzkissen oder auf der hohen Toilette.
  • Beim Gehen an Unterarmgehstützen sollten sie beim Umkehren niemals auf der Stelle drehen, sondern sich mit kleinen Schritten zur operierten Seite hin drehen.

Am 1. Tag nach Operation dürfen und sollen Sie mit Hilfe der Physiotherapeuten am Bett stehen und sitzen. Trinken Sie reichlich und bewegen Sie das Knie und den Fuß, um einer Thrombose vorzubeugen. Zwischen dem 2. und 3. Tag erlernen Sie das Gehen an Unterarmgehstützen, die zunehmende Kräftigung der Hüftmuskulatur und Bewegungsübungen. In den ersten Tagen erhalten Sie regelmäßig Schmerzmittel – nach dem fünften Tag immer dann, wenn Sie diese wünschen. Bitte melden Sie sich deshalb beim Pflege – personal oder bei der morgendlichen Visite, damit sie möglichst wenig Schmerzen ertragen müssen. Bezüglich einer anschließenden Behandlung in einer Rehabilitationsklinik beraten wir Sie gerne. Nach Beendigung des stationären Aufenthaltes ist eine Wiedervorstellung nach etwa 6 Wochen in unserer Praxis zur Kontrolluntersuchung geplant. Einen Termin teilen wir Ihnen bei Entlassung mit. Bei Problemen können Sie sich selbstverständlich auch jederzeit früher vorstellen.

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24.08

Impingement-Syndrom

sog. Engpass – Syndrom der Schulter

Krankheitsbild

Der Begriff beschreibt eine Gleitbehinderung der Sehne ( Supraspinatussehne ) unter dem Schulterdach. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. So können angeborene oder erworbene Formveränderungen des knöchernen Anteiles des Schulterdaches eine Einengung hervorrufen. Auch der Verschleiß im Schultereckgelenk, welches am äußeren Rand des Schlüsselbeines liegt, kann durch eine Auftreibung die Gleitfähigkeit der Sehne behindern. Auch Veränderungen der Sehne selbst wie Reizzustände nach Überlastung oder die Kalkschulter ( Tendinosis calcarea ) können ein ständiges Reiben der Sehne am Knochen hervorrufen und so die Sehne bis zum vollständigen Zerreißen schädigen.

Therapieziel

Ziel der Behandlung ist deshalb ein schmerzfreies ungehindertes Gleiten der Sehne. Dazu eignen sich zunächst nichtoperative Verfahren wie Schonung, abschwellend wirkende Medikamente und gezielte krankengymnastische Verfahren. Reichen diese Verfahren nicht, muß eine Zerstörung der Sehne durch Operation dringend verhindert werden.

Operationstechnik

Der Eingriff wird in arthroskopischer Technik ( sog. Schlüssellochoperation ) durchgeführt. Dabei werden mit feinen Präzisionsfräsen die Knochenveränderungen oder die verdickten Weichteile sowie der krankhaft veränderte Schleimbeutel entfernt und der Gleitraum für die Sehne wieder erweitert.

Nachbehandlung

Eine Ruhigstellung des Armes ist in der Regel nicht erforderlich. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden unter Anleitung des Therapeuten Bewegungen im schmerzfreien Bereich durchgeführt. Die Nachbehandlung dauert ca. 3 – 4 Wochen. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt bei körperlich schwerer Arbeit ca. 6 Wochen. Ab Eintritt der Arbeitsfähigkeit sind auch fast alle Freizeitaktivitäten möglich, spezielle Schulter belastende Sportarten sind nach individueller Beratung möglich.

2009
24.08

Schulterluxation und Schulterinstabilität

Krankheitsbild

Unter Instabilität eines Gelenkes versteht man eine nicht ausreichende Führung der Knochenanteile durch die umgebende Kapsel, die Muskulatur und die Sehnen. Man kann dann zwischen einer angeborenen ( Fachbegriff „habituellen“ ) und einer durch Verletzung erworbenen und wiederkehrenden ( Fachbegriff „traumatischen“ ) Instabilität unterscheiden.
Bei der angeborenen Form hat der Oberarmkopf in alle Richtungen zu viel Spiel und kann selbst bei alltäglichen Bewegungen aus dem Gelenk springen. Meist ist er dann auch ebenso leicht in seine Ursprungsposition zurückzubringen. Die Behandlung besteht in einer physiotherapeutischen Kräftigung der Muskulatur.

Die unfallbedingte Verrenkung oder Luxation entsteht durch eine Verletzung des Kapsel- und Bandapparates. Es kommt meist zu einem Abriß der knorpeligen Gelenklippe von der Gelenkpfanne mit einer zusätzlichen Überdehnung oder einem Einriß der Kapsel am vorderen unteren Gelenkanteil. Ohne Behandlung kann es dann sehr leicht zu weiteren Luxationen kommen. Nach einer Luxation steht der Oberarmkopf außerhalb der Gelenkpfanne. Es ist dringend notwendig, die Schulter wieder einzurenken, zu „reponieren“.

In den meisten Fällen ist eine Kurznarkose erforderlich. Der Arm wird dann in einem Schlingenverband kurze Zeit ruhig gestellt. Durch ein gezieltes langfristiges krankengymnastisches Übungsprogramm wird die Muskulatur gekräftigt und die Schulter soll ihre Stabilität wieder erlangen.Verbleibt eine Instabilität, sollte eine Operation zur Stabilisierung dringend erfolgen. Unbehandelt droht ein vorzeitiger Gelenkverschleiß und es bleibt die ständige Unsicherheit für den Patienten, daß die Schulter selbst bei einfachen alltäglichen Bewegungen erneut luxiert. Bei sportlich aktiven Patienten sollte nach einer Luxation unmittelbar eine Operation geplant werden, um eine sichere Einheilung zu erreichen und die Rückkehr zum Wettkampfsport schneller zu ermöglichen.

Operationstechnik Arthroskopische Technik ( sog. Schlüsselloch – Technik )

In vielen Fällen wurde vor einer Operation eine Kernspinuntersuchung ( MRT ) durchgeführt, womit bereits eine gute Operationsplanung möglich ist. Zunächst wird das Ausmaß der Verletzung genau beurteilt. Ist das Labrum ( Gelenklippe ) abgelöst, wird es zusammen mit der Kapsel mit Knochenankern wieder am Gelenkpfannenrand fixiert. Hierbei kann auch eine erweiterte Kapsel gestrafft werden.

Offene Operation

Diese Technik wird insbesondere bei Begleitverletzungen notwendig. Dazu gehören zusätzliche Verletzungen der Sehnen und der Kapsel sowie Abrisse von Knochenstücken. Der ca. 10 cm lange Schnitt befindet sich an der Vorderseite der Schulter.

Nachbehandlung

Die Schulter wird zunächst in einem Schlingenverband für ca. 3 Wochen ruhig gestellt. In dieser Zeit wird aber schon unter Anleitung des Therapeuten ein Übungsprogramm begonnen, welches aus passiven Bewegungen und physikalischen Maßnahmen besteht. Die Bewegungen in der Schulter werden nach einem der Verletzung angepaßten Behandlungsschema gesteigert, so daß die Nachbehandlungszeit ca. 6 – 12 Wochen dauert.
Die Behandlung im Krankenhaus dauert ca. 6 Tage.
Arbeitsfähigkeit für Bürotätigkeiten besteht ca. 4 – 6 Wochen, für körperliche Arbeit insbesondere über Kopfhöhe bis zu 3 Monate! Für den Trainingsbeginn bei speziellen Sportarten ist eine individuelle Beratung notwendig.

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24.08

Kalkschulter

Krankheitsbild

Es handelt sich bei dieser Erkrankung um eine Kalkeinlagerung von unterschiedlicher Härte in die Sehnen der Rotatorenmanschette. Dieser Kalk ist also im Gelenk nicht frei beweglich. Frauen zwischen   40 und 50 Jahren sind am häufigsten betroffen. Die Beschwerden können phasenweise von leichtem Schmerz bis zu stärksten akuten Schmerzen reichen. Die Ursachen sind ebenso verschieden, meist sind chronische Sehnenreize oder eine Schulterenge verantwortlich.

Therapieziel

Zunächst muß eine Schmerzfreiheit erreicht werden. Das sollte mit Medikamenten und physikalischen Methoden versucht werden. Ein weiteres Verfahren ist die Stoßwellentherapie (siehe unten), die jedoch nicht bei jeder Form geeignet erscheint. Eine sichere Methode ist die operative Entfernung durch Arthroskopie.

Operationstechnik

Die Operation läßt sich mit dem Arthroskop durchführen. Nach dem sicheren Aufsuchen des Kalkdepots wird die Sehne vorsichtig im Faserverlauf z.B. mit einer Nadel oder einem feinen Messer eröffnet. Der Kalk entleert sich dann oft schon spontan. Mit einem scharfen Löffel oder einer kleinen Motorfräse wird der sichtbare Kalk entfernt. Die Sehne muß nicht genäht werden.

Wenn zusätzliche Erkrankungen wie Knochensporne oder ein Engpaß – Syndrom vorliegen, wird die Operation entsprechend erweitert.

Nachbehandlung

Eine Ruhigstellung des Armes ist in der Regel nicht erforderlich. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden unter Anleitung des Therapeuten Bewegungen im schmerzfreien Bereich durchgeführt. Die Nachbehandlung dauert ca. 3 – 4 Wochen. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt bei körperlich schwerer Arbeit ca. 6 Wochen. Ab Eintritt der Arbeitsfähigkeit sind auch fast alle Freizeitaktivitäten möglich, spezielle Schulter belastende Sportarten sind nach individueller Beratung möglich.

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24.08

Umbauarbeiten auf der Seite

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wir überarbeiten zurzeit unsere Internetseite, damit wir Ihnen einen noch besseren Service bieten können. Die Inhalte werden nach und nach online gestellt. Wir bitten um ein wenig Geduld.

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Das Praxis-Team